Austausch

Ungarn-Projekt der Klassen 6

Im folgenden Bericht erzählen die Gronauer Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Ablauf des Projekts:
Zuerst haben aller Kinder in Gronau und Mezöbereny Steckbriefe ausgefüllt. Die Lehrerinnen haben alle Steckbriefe sortiert und jedem ungarischen Kind ein passendes deutsches Kind zugeordnet. Dann wurden unsere E-Mail-Adressen an Ungarn weitergeleitet. In den ersten E-Mails an unseren Austauschpartner oder -partnerin haben wir uns vorgestellt. Wir konnten dann in den nächsten E-Mails über verschiedene Themen auf Englisch schreiben. Leider sind die E-Mails mit der Zeit immer weniger geworden. Es war aber eine schöne Erfahrung.

Im zweiten Schritt haben unsere Lehrerinnen überlegt, dass wir kurze Videos für die jeweils andere Schule drehen. Wir teilten alle Teilnehmenden in kleine Gruppen ein, die dann jeweils einen anderen Teil der Schule gefilmt und erklärt haben. So entstanden Filme z.B. von den Kunsträumen, den Fachräumen der Naturwissenschaften oder der Sporthalle. Diese Filme schickten wir dann an die andere Schule. Die ungarischen Kinder haben uns dann auch ihre erstellten Filme über ihre Schule in Mezöbereny geschickt, die wir uns dann angesehen haben. So haben wir die jeweils andere Schule ein bisschen kennenglernt.

Die von beiden Schulen veranstaltete Videokonferenz am Ende des Schuljahres, für die sich jeweils ein Teil der Projektgruppen freiwillig melden konnte, hat sehr viel Spaß gemacht, da wir direkt mit den ungarischen Kindern interagieren konnten. Alle Schülerinnen und Schüler hatten Fragen zu den jeweils anderen Schulen vorbereitet, die dann gestellt wurden. Man hat direkt eine Antwort auf seine Frage bekommen, was uns sehr dabei geholfen hat, mehr Informationen über die ungarische Schule zu bekommen. 


Durch den Videoanruf haben wir uns gegenseitig besser kennengelernt. Die ungarischen Schülerinnen und Schüler hatten zwar einen für uns ungewohnten Akzent beim Englisch sprechen, aber man konnte sie trotzdem gut verstehen. Wir fanden die Videokonferenz super und würden uns freuen, wenn wir so etwas nochmal machen.

Wir finden, dass ein solches Projekt mit der Schule in Mezöbereny wiederholt werden sollte, vor allem die Videokonferenz, denn man hat dabei immer direkt eine Antwort bekommen. Die E-Mails zu schreiben hat auch sehr viel Spaß gemacht, aber die Antworten kamen zwar nicht direkt, doch trotzdem haben wir sehr viel über die Schule, die Schülerinnen und Schüler und Ungarn gelernt. Das Filmen unserer Videos und das Ansehen der Videos aus Ungarn war auch interessant für uns.

Wir würden euch empfehlen, an einem solchen Projekt mitzumachen, da es sehr viel Spaß macht und wir viel neues gelernt haben. Wir sind sehr froh, dass wir diese Erfahrung machen durften, da es mal etwas komplett anderes als Unterricht ist.